| In den Ferienorten gibt es
Centros Médicos mit deutsch- und englischsprachigem Personal, auch zahlreiche deutsche
niedergelassene Fachärzte (Adressen im "Mallorca-Magazin"). An vielen Stränden
leistet das Rote Kreuz Erste Hilfe. Empfehlenswert
sind Privatkliniken, etwa: Mit der Chipkarte der Krankenkasse können Sie sich in der Die Beratungsstelle der AOK, Ärztlicher Notruf inselweit: |
| Krankheit | Risiko | Impfschutz | Anmerkung |
| Hepatitis A | ja | Risikogruppen | Auffrischung alle 10 Jahre. |
| Hepatitis B | ja | Risikogruppen | Auffrischung alle 10 Jahre. |
| Tetanus | ja | ja | Auffrischung alle 10 Jahre. |
| Diphtherie | ja | ja | Auffrischung alle 10 Jahre. |
| spezielle Risiken |
| Krankheit | Anmerkung |
| Aids | Infizierte: 120.000 (
bis Ende 1997) 0,57% von der Erwachs. Gesamtbev., 68 % aus der Drogenszene |
| Darminfektionen | Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien) |
| Zeckenbißfieber | Vorkommen: landesweit Übertragungsmonate: April - Oktober |
| Monat | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| Min. Temp °C | 2 | 2 | 5 | 7 | 10 | 15 | 17 | 17 | 14 | 10 | 5 | 2 |
| Max. Temp °C | 9 | 11 | 15 | 18 | 21 | 27 | 31 | 30 | 25 | 20 | 13 | 9 |
| Feuchtigkeit % | 79 | 73 | 68 | 62 | 61 | 54 | 46 | 49 | 59 | 70 | 75 | 78 |
| Regentage | 8 | 7 | 10 | 9 | 10 | 5 | 2 | 3 | 6 | 8 | 9 | 10 |
| Deutsche
Botschaft in Madrid Embajada de la Republica Federal de Alemania Calle de Fortuny 8, 28010 Madrid Telefon (0034 1) 557 90 00 Fax (0034 1) 310 21 04 (vorgesehen: 557 90 01), Telex (052) 27 768 aamdr e |
| Ärztliche
Hilfe: Madrid Dr. Ulrich Hinderer, Klinik f. Plast. Chirurg. Calle de la Masó, 83, Colonia Mirasierra, 28034 Madrid, Tel. 7 38 88 67 |
| Malaga Dr. Nicolaas Hakman, Clinica el Hamondial Calle Pozos 141/142, Urb. La Sierrezuela, 29649 Mijas Costa Tel. 2 46 43 07, Mobil Tel. 9 08 95 39 98 |
| Valencia
Dr. Juan Carlos Bernal-Sprekelsen Hospital Clinico Universitario, Departamento de Cirurgia Av. Blasco-Ibanez 17, 46010 Valencia, Tel. 3 86 26 00 |
Rettungshubschrauber Notruf: 971 89 44 44 |
| Erinnerungen an
Badefreuden Im Schwimmbad riecht es intensiv nach Chlor, nach dem Baden sind die Augen stark gerötet, sie brennen, die Haut juckt. Ist das der Preis für hygienisch einwandfreies Wasser? Intensiver Schwimmbadgeruch sollte mißtrauisch machen. Denn dieser Duft ist letztendlich ein Indikator für Verschmutzung. Das Badewasser wird mit sogenanntem freiem Chlor desinfiziert. Freies Chlor riecht praktisch nicht. Allerdings reagiert es mit organischen Stoffen, also allem, was der Mensch im Wasser läßt, zu gebundenem Chlor. Das desinfiziert kaum noch, stinkt aber, reizt die Augen und ist außerdem ein Hinweis darauf, daß es mit der Hygiene im Bad vielleicht auch sonst nicht so weit her ist. Ganz ohne reinigende Chemie geht es leider nicht. Jeder Mensch verliert beim Schwimmen jede Menge organischer Stoffe, vor allem, wenn er vorher nicht frisch geduscht hat: eine Milliarde Keime, dazu Haare, Schweiß, Hautschuppen und im Schnitt 50 Milliliter Urin, soviel Flüssigkeit, wie er durchschnittlich beim Badespaß auch wieder schluckt. Klingt eklig. Dank guter Wasseraufbereitung ist das normalerweise nicht so schlimm. "Im Jahr baden bei uns 400 Millionen Menschen", sagt Friedrich Kunze, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen: "Und wir wissen von keinem einzigen, der sich mit irgend etwas angesteckt hat." Auch Georg-Joachim Tuschewitzki, Badewasserspezialist am Hygieneinstitut des Ruhrgebiets in Gelsenkirchen, warnt vor Panikmache: "Keime sind überall. Jeder trägt sie in seinem Körper mit sich herum. Gesunde Menschen mit intakter Haut haben kaum etwas zu fürchten. Anfälliger sind aber Kleinstkinder, alte und immungeschwächte Menschen." Typische Mitbringsel aus Schwimmbädern: Fußpilz, Warzen, Hautentzündungen, Entzündungen der Bindehäute, der Gehörgänge und des Mittelohrs. Badet der Schwimmer in einem öffentlichen deutschen Bad, so kann er damit rechnen, daß das Wasser nach einer DIN-Norm gechlort und aufbereitet wird. Nur: Um diesen hohen Anspruch zu erfüllen, ist nicht nur moderne Technik, sondern auch geschultes und engagiertes Personal nötig. Im Ausland, aber auch in manchen deutschen Hotel und Privatbecken, die nicht der öffentlichen Aufsicht unterliegen, sieht es deshalb leider oft trübe aus. Wie es um die Hygiene bestellt ist, läßt sich leicht erkennen. Durchdringender Chlorgeruch und Schmutz verraten fehlende Pflege: Fettränder am Rand, Schimmel in den Ritzen, Algen in den Außenbecken, trübes Wasser im Pool. Vorsicht ist geboten, wenn das Bad ständig überfüllt ist denn die Wasseraufbereitung ist immer nur für eine gewisse Besucherzahl ausgelegt. Mißtrauen ist angebracht, wenn in den Badepausen oder abends einfach nur ein Becher Chlor in das Wasser geschüttet wird (wie es in vielen amerikanischen Freibädern üblich ist). Das Chlor kann sich nicht verteilen, Keime vermehren sich munter weiter. Im warmen Wasser von Whirlpools können sich Keime bei unzureichender Chlorierung sogar explosionsartig fortpflanzen. Wird so ein "Jacuzzi" ständig genutzt, ist wenig zu befürchten. Das Wasser bleibt in Bewegung, wird regelmäßig aufbereitet und ausgetauscht. Gefährlich kann es nur werden, wenn ein Whirlpool nach langer Unterbrechung wieder in Betrieb genommen und nicht richtig gewartet wird. Bei den billigen und älteren Modellen fließt das Wasser in den Rohren nicht vollständig ab, Keimkolonien entwickeln sich zu dicken Belägen, der nächste Badende flutet sie wieder zurück ins Becken. Entwickelt sich auch noch Sprühnebel, können die Keime in die Lunge gelangen. Hygienespezialist Tuschewitzki sagt: "Wenn man überhaupt vor irgend etwas im Schwimmbad warnen sollte, ist es das." Tips:
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